Handwerkerparkausweis für den Regierungsbezirk

Handwerksbetriebe der Anlagen A oder B der Handwerksordnung können für ihre Service- und Werkstattfahrzeuge Ausnahmegenehmigungen beantragen.  Darüber hinaus können auch weitere Betriebe für ihre Service- und Werkstattfahrzeuge Anträge stellen. Diese Betriebe müssen Tätigkeiten erbringen, die den berechtigten Handwerksbetrieben vergleichbar sind. 

Der Parkausweis erlaubt das Parken während der Reparatur- und Montagearbeiten, solange in unmittelbarer Umgebung zur Baustelle keine sonstigen Parkplätze zur Verfügung stehen:

  • im eingeschränkten Haltverbot / in Haltverbotszonen (Zeichen 286 / 290.1 StVO),
  • auf öffentlichen Parkplätzen mit Parkscheibenpflicht, an Parkuhren und im Bereich von Parkscheinautomaten gebührenfrei und ohne Beachtung der Höchtsparkdauer.
  • auf Bewoherparkplätzen.
Voraussetzung hierfür ist, dass zu diesem Zweck spezielle Service- oder Werkstattfahrzeuge eingesetzt werden oder umfangreiches Material transportiert werden muss. 

Reine Ladetätigkeiten werden mit dieser Ausnahmegenehmigung nicht abgedeckt. 

In die Genehmigung können bis zu fünf Kennzeichen eingetragen werden. Die Genehmigung ist jedoch immer im Original auszulegen. Die Fahrzeuge müssen mit einer deutlich lesbaren, festen Firmenaufschrift versehen sein.

Die Aushnahmegenehmigung berechtigt nicht zum dauerhaften Parken am eigenen Betriebssitz oder in dessen Nahbereich.

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Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

  • 130 EUR pro Jahr und Fahrzeug für einen Regierungsbezirk
  •   60 EUR pro Jahr und Fahrzeug für einen weiteren Regierungsbezirk
  • 300 EUR pro Jahr und Fahrzeug für ganz NRW

Unterlagen

  • Lichtbildausweis
  • Nachweis über die Gewerbeausübung (Gewerbeanmeldung, Handerwerkerkarte u. a.)
  • bei Vertretung des Geschäftsinhabers: Vollmacht

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